Das 2. Chakra, unser Sacral-Chakra

das Sacral-Chakra

Das Sacral-Chakra ist unser zweites Chakra und befindet sich in etwa eine Handbreite unter dem Bauchnabel. Es steht für unseren emotionalen Ausgleich und somit auch für unsere wahren Emotionen. Der Sitz unserer Lebensfreude und unserer eigenen Schöpferkraft liegt hier. Diese kommt durch Kreativität und unser Verlangen bzw. Begehren zur Geltung.

Das Loslassen und Annehmen des uns wirklich bestimmten Lebensflusses beginnt ebenso hier, sowie es auch der Kanal unserer Lebensenergie ist. Die Freude unserer Sexualität geht auch von dem Sacral-Chakra aus, denn unsere inneren Geschlechtsorgane sind ihm zugehörig. Auch die Keimdrüsen sind diesem Chakra zugeordnet, zudem die Hormone Testosteron, Östrogen und Progesteron. Wir fühlen mit diesem Chakra die Welt und schmecken diese damit auch, da es in Verbindung zu unserem Geschmackssinn steht. Desweitern sind auch die Hände eng mit diesem Chakra verbunden. Ein weiterer und sehr wichtiger Bestandteil des Sacral-Chakras ist die Sinnlichkeit. Sie zeigt sich nicht nur in der Sexualität, sondern im ganzen Wesen und da wir sehr sinnliche Wesen sind, ist es auch wichtig, dies auszuleben. Ob das durch unsere authentischen Gefühle oder durch unsere eigene sexuelle Identität geschieht, spielt dabei eine nebengeordnete Rolle.

Blockade

Wer jedoch durch Scham und Schuld sein Sacral-Chakra blockiert, wird auch Probleme in seinem Äther-Körper , seinem Emotional-Körper, bekommen, da dieser dadurch seine Energie erlangt. Das gleiche gilt natürlich für die Angst vor Sinnlichkeiten oder Sexualität. Wobei natürlich auch die Angst davor, sich emotional oder kreativ auszudrücken, dieses Chakra wiederrum blockiert und stört.

Beispiele für solche Blockaden sind zu wenig, oder keine körperliche Nähe und Zärtlichkeit, fehlende Zuneigung aber auch zu intensive und emotionale Erlebnisse, welche Traumata wie sexuellen Missbrauch und dergleichen mit einbeziehen. Ebenso wirkt sich die Unterdrückung der Sexualität in der Pubertät störend aus, was im späteren Leben das Sexualleben hemmt. Dies kann anhaltende Müdigkeit, bis hin zu chronischer Müdigkeit, oder Lustlosigkeit mit sich ziehen, da der Fluss des Lebens blockiert ist. Der Rückzug aus Umwelt und vor Mitmenschen und somit das Nichtsammeln von Erfahrungen gehört auch dazu. Schlechte Gesundheit wie auch mangelnde Vitalität können eintreten.

Ebenso gehören Dinge, wie die Unfähigkeit körperliche Nähe oder Intimität zuzulassen, dazu. Sexsucht oder die gegensätzliche Enthaltsamkeit können der Fall sein, ebenso wie Eifersucht und starke Stimmungsschwankungen. Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane, was bei Verlust der Libido und Potenzstörungen anfängt und über Pilze bis hin zu wirklich schlimmen, chronischen Erkrankungen reicht, können die Folge sein. Probleme wie Fettleibigkeit oder Magersucht können jedoch auch hier wieder mit auftreten. Ebenso können sich Blockaden im Zwischenmenschlichen durch Vereinsamung oder dem Gegenteil, der Sucht nach Menschen, ohne wirkliche Nähe zu spüren, zeigen.

Öffnen

Das Öffnen können wir dagegen ganz einfach gestalten, indem wir unserer Seele wieder erlauben im Lebensfluss zu stehen und somit wieder mit der Welt zu interagieren. Hierfür kann die Aufarbeitung von frühkindlichen Erfahrungen ausschlaggebend sein. Das Verhältnis zur Sinnlichkeit, Kreativität, Geselligkeit und Sexualität neu zu gestalten hilft ebenso. Die Auseinandersetzung mit Scham, Verlegenheit, Schuld und dem, was uns in unserem Leben hindert, ist auch sehr wichtig. Meditieren und Energiearbeit, sowie Tai-Chi, Chi Gong und Massagen können helfen. Von Seiten der Natur hilft uns die Verbindung zum Wasser, das kann durch baden oder schwimmen sein, aber auch durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr und das Spazierengehen an einen See, Meer, Bach oder Fluss.

Die Lebensenergie zu nutzen, und somit die ursprüngliche Lebendigkeit und schöpferische Kraft zu fühlen und zu sein, steht ganz im Sinne des Sacral-Chakras. Wer seine Sexualität auslebt und sinnlich ist, der wird auch Freude daran finden, diese Lebensenergie weiterzugeben. In vielen Kampfsportarten, die mit Energie arbeiten, ist das Sacral-Chakra von großer Bedeutung ist. Dasselbe ist in Tai-Chi und Chi Gong der Fall. Tanzen ist diesem Chakra ebenso äußerst dienlich, da es Gleichgewicht und Sinnlichkeit in unserer Lebensfreude darstellt.

Durch verschiedene Übungen ist es uns möglich die kreative Energie nach oben zu leiten und somit unseren Bewusstseinszustand immer weiter zu erweitern.

Die Farbe des Sacral-Chakras ist orange und das dazu gehörige Element ist das Wasser. Als Zeichen für das Chakra steht die sechsblättrige Lotusblüte.

Bei dem Öffnungsvorgang helfen wir ihnen natürlich mit Vergnügen. Den wie bei allen anderen Chakren ist es auch hier wieder so, dass es eine lange Zeit dauern kann diese allein zu öffnen.

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